AMA Weiterbildung Hannover

Datum

18.10.2018

Zeit

09:00–17:00

Ort

Institut für Festkörperelektronik
TU Dresden, Günther-Landgraf-Bau, Dresden

Wissenschaftlicher Leiter

Prof. Dr.-Ing. habil. Gerald Gerlach, Institut für Festkörperelektronik der Technischen Universität Dresden

Standardpreis

€ 560,00

Preis für AMA-Mitglieder

€ 460,00

Freie Plätze

ja

Anmelden

Berührungslose Temperaturmessung und Wärmebildtechnik

Infrarot-Messtechnik

 

Für wen?

Entwickler, Forscher, Fertigungsingenieure und Vertriebsingenieure sowie Praktiker, die IR-Technologien entwickeln oder nutzen oder dies planen.
Entscheider und Kundenberater, die sich einen Überblick über die Möglichkeiten und Grenzen der IR-Technik verschaffen wollen.
Hersteller von Sensorelementen und Messsystemen, die im Bereich Infrarot-Messtechnik tätig sind oder dies planen.
Anwender von Sensorelementen und Messsystemen, die Infrarot-Messtechnik einsetzen oder dies planen.
Download Seminarflyer inkl. Anmeldeformular

Die Seminar-Inhalte:

Begrüßung, Einführung und Zielsetzung

  • Infrarot-Messtechnik: Geschichte und Zukunft
  • Vorteile der IR-Strahlung

Radiometrische Grundlagen

  • Strahlungsgrößen und Strahlungsgesetze
  • IR-Eigenschaften von Körpern: Emission, Absorption, Transmission und Reflektion
  • Fotometrisches Grundgesetz

Kennwerte von Sensoren

Thermische Sensoren

  • Strahlungsthermoelemente
  • Pyroelektrische Sensoren
  • Bolometer
  • Thermische IR-Bildsensoren

Photonensensoren

  • Fotoleiter
  • Fotodioden
  • Quantentrogsensoren
  • Photonenbildsensoren
  • Kühlung

Vergleich von thermischen und Photonensensoren

Anwendungen

  • Wärmebildgeräte
  • Pyrometer

Abschlussdiskussion

 

Download Seminarflyer inkl. Anmeldeformular

 

Was lernen Sie?

Sie können die Qualität und Einsatzfähigkeit von IR-Messsystemen einschätzen, d. h. die verschiedenen Methoden der Infrarot-Messtechnik unterscheiden, bewerten und über ihren Einsatz entscheiden.

Sie lernen dazu die Grundlagen der Infrarot-Messtechnik sowie den Aufbau und die Wirkungsweise von verschiedenen IR-Sensoren und -Systemen, mit den Schwerpunkten Pyrometer und Wärmebildsysteme kennen. Dabei werden sowohl theoretische Grundlagen also auch anwendungsspezifische Probleme behandelt.

Das Seminar "Gasmesstechnik II - Optische Gassensoren" vertieft die Anwendungen in der Gasmesstechnik.

 

Worum geht es?

Die Infrarottechnik dringt in jüngerer Zeit in immer neue Bereiche unseres täglichen Lebens ein. Beispiele dafür sind Bewegungs- und Brandmelder, berührungslose Temperaturmessung sowie Wärmebildgeräte. Infrarot-Sensoren erlauben aber auch neue Anwendungsgebiete wie technische Diagnose, zerstörungsfreie Prüftechnik, Umweltüberwachung, Gassensorik und Fernerkundung.

Das Seminar führt zunächst in die strahlungsphysikalischen Grundlagen ein und stellt die Strahlungsgesetze und das fotometrische Grundgesetz vor. Die IR-Eigenschaften von Körpern, insbesondere der Emissionsgrad, werden ausführlich behandelt.

Um die Funktionsweise von IR-Messsystemen zu verstehen, sind grundlegende Kenntnisse der eingesetzten Infrarotstrahlungssensoren erforderlich. Der Detektion von IR-Strahlung liegen zwei physikalische Wirkprinzipien zugrunde: die Messung der Strahlungsenergie/-leistung durch thermische Sensoren sowie die Erfassung des Photonenstroms mittels Photonensensoren. Beide Sensorarten und die zugehörigen Sensorkenngrößen werden eingehend erläutert.

Die Hauptanwendungsgebiete der IR-Messtechnik sind berührungslose Temperaturmessung, Bewegungsmelder, Spektrometer und Gasanalysatoren. Grundlegende Funktionsweise und Aufbau dieser sowie alle praxisrelevanten Kenngrößen werden vorgestellt, so dass Sie anschließend die Qualität und Einsatzfähigkeit von IR-Messsystemen einschätzen können.

Eine anwenderorientierte Vorstellung von Thermografiesystemen und Pyrometern rundet das Seminar ab.

Download Seminarflyer inkl. Anmeldeformular 


Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt, um u.a. einen intensiven Dialog der Teilnehmer untereinander sowie mit den Referenten zu ermöglichen.

Die im Flyer ausgewiesene Anmeldefrist von 2 Wochen zum Termin ist als Orientierungshilfe zu verstehen. Sofern noch Plätze verfügbar sind, ist eine Anmeldung auch später noch möglich.


Zur Übersicht