AMA Weiterbildung Hannover

Datum

28.11.2017

Zeit

09:00–17:00

Ort

Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit
und Mikrointegration IZM,, Gustav-Meyer-Allee 22, 13355 Berlin, Deutschland

Wissenschaftlicher Leiter

Dr.-Ing. Ivan Ndip, Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM

Standardpreis

€ 560,00

Preis für AMA-Mitglieder

€ 460,00

Freie Plätze

ja

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Autarke Funksensoren


Für wen?

Entwickler, Forscher, Fertigungsingenieure, Vertriebsingenieure, Projektleiter und -mitarbeiter, die Funksensoren entwickeln oder einsetzen oder dies planen.
Hersteller von Messsystemen, die Funksensoren entwickeln oder dies planen.
Anwender von Messsystemen, die Funksensoren einsetzen oder dies planen.
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Die Seminar-Inhalte, Teilbereiche werden aktuell überarbeitet:

Begrüßung, Einführung und Zielsetzung

  • Was sind autarke Funksensoren?
  • Einsatzbeispiele und Trends

Grundlagen des Designs

  • Funktionelles, strukturelles und physikalisches Design
  • Musterrealisierung
  • Test und Verifikation

Sensorelemente, Baugruppen und Netzwerktopologien

  • Sensorelemente
  • Signalverstärkerschaltungen
  • Mikroprozessoren und Memory
  • RF-Transmitter und Antennen
  • Batterien und Akkus

Energy Harvesting und Energiemanagement

  • Energy-Harvester-Module
  • Energiemanagement
  • Dimensionierung

Software

  • Treiber
  • Funkprotokolle
  • Systemsoftware

Kostengetriebenes Design

  • Kostentreiber identifizieren
  • Bauelemente und -gruppen
  • Systemarchitekturen
  • Technologie
  • Praktische Kostenanalyse

Fertigung von Funksensorknoten

  • Technologieauswahl
  • Substrate und Bauelemente
  • Prozesskette: Platzieren, Kontaktieren, Schützen
  • Technologietrends, Zuverlässigkeit und Lebensdauer
  • Qualifikation und Zuverlässigkeit
  • Lebensdauer abschätzen

Praxisbericht: Einsatz im industriellen Umfeld

  • Einführung in die Funktechnologie
  • Vorteile drahtloser Sensoren
  • Besonderheiten beim Einsatz
  • Zertifizierung
  • Abstandsmessung und Lokalisierung

Abschlussdiskussion

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Was lernen Sie?

Sie lernen die Anwendungen, Möglichkeiten und Grenzen autarker Funksensoren kennen und können über ihren Einsatz entscheiden.

Dazu erwerben Sie grundlegendes Wissen zu autarken Funksensoren. Ausgehend von Anwendungs- und Einsatzkriterien wird der konkrete Handlungsablauf zum Design (Konstruktion) dargestellt.

In den Seminarschwerpunkten lernen Sie, welche Energy Harvester für autarke Funksensoren genutzt werden können und mit welcher Hard- und Software die drahtlose Datenübertragung effektiv erfolgen kann.

 

Worum geht es?

Das Seminar erläutert zuerst den prinzipiellen Aufbau autarker Funksensoren und die wesentlichen Funktionskomponenten. Bereits etablierte Funksensornetze und in der Entwicklung befindliche Visionen ergänzen den Einführungsabschnitt. Der anschließende Block Systemdesign beschreibt die Abläufe von der Spezifikation des Funksensors bis zum Prototypen.

Anschließend werden wesentliche Baugruppen und Komponenten autarker Funksensoren vorgestellt, die für die Sensorsysteme wesentlichen Komponentencharakteristika werden benannt und anhand am Markt verfügbarer Bauelemente erläutert. Praktische Fallbeispiele beschreiben die einsatzorientierte Auswahl der Baugruppen unter Berücksichtigung der gesetzlichen Regelungen zum Funkbetrieb. Die Dozenten stellen unterschiedliche Sensornetzwerktopologien vor und diskutieren deren Vor- und Nachteile.

Ausführlich diskutierte Beispiele behandeln die alternative Energieversorgung (Energy Harvesting). Dabei erläutern wir konkret, wie diese Baugruppen in autarke Systeme eingebunden werden.

Autarke Funksensoren benötigen Software. Daher stellt das Seminar die Treibersoftware für häufig eingesetzte Mikroprozessoren und etablierte Kommunikationsprotokolle der drahtlosen Datenübertragung vor und erläutert die erforderlichen Schnittstellen zur Einbindung der sensorspezifischen Software.

Der Abschnitt kostengetriebenes Design behandelt den wichtigen wirtschaftlichen Aspekt der Entwicklung, identifiziert und diskutiert Kostentreiber.

Der Technologieteil des Seminars behandelt Fragen der Materialauswahl, der Fertigungstechnologien und der Zuverlässigkeit und Lebensdauer von Funksensoren.

Ein Praxisbericht aus dem Einsatz im industriellen Umfeld schließt das Seminar ab.

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Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt, um u.a. einen intensiven Dialog der Teilnehmer untereinander sowie mit den Referenten zu ermöglichen.

Die im Flyer ausgewiesene Anmeldefrist von 2 Wochen zum Termin ist als Orientierungshilfe zu verstehen. Sofern noch Plätze verfügbar sind, ist eine Anmeldung auch später noch möglich.



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